Über die BiPRO///BOX

Dieses Produkt ist aus der Not heraus entstanden, weil eine angedachte Kooperation zum Vertrieb der PDF///BOX nicht funktioniert hat. Hier die Geschichte:
Mit der PDF///BOX können wir beliebige Dokumente zum größten Teil vollautomatisch verarbeiten und das schneller und fehlerfreier als es ein Mensch könnte.

Nun liefern immer mehr Gesellschaften ihre Dokumente über die Schnittstelle BiPRO 430. Allerdings sind die mitgelieferten META Daten oftmals unvollständig oder unbrauchbar für eine vollautomatische Verarbeitung. Diese Tatsache spielt unserer PDF///BOX voll in die Karten.

Ein Trumpf auf der Hand, der nicht gespielt wurde.

Wir beschlossen eine Kooperation mit einem Marktteilnehmer, der in diesem Bereich schon tätig war und einen großen Marktanteil hat. So hätten wir schnell wachsen können und alle Seiten hätten profitiert. Mit unserer Technik kann man die Dokumente sehr einfach aufwerten und damit die Verarbeitung erleichtern. Auch können mit unserer PDF///BOX alle anderen Dokumente verarbeitet werden, egal woher sie kommen.

Beschlossen war es, nur die Umsetzung fehlte.

Unsere PDF///BOX war also einsatzbereit und wir warteten auf Interessenten und Kunden. Im Gegenzug wollten wir unseren Kunden den BiPRO Abholservice unseres Partners schmackhaft machen.
Unsere Partnerfirma hatte aber so viele andere Projekte, dass es zu keinem gemeinsam Geschäft kam. Also nahmen wir Kontakt zu weiteren Marktteilnehmern auf, die schon so einen Service anboten, um nach einer Kooperation zu fragen. Man meinte aber, dass dies uninteressant sei und nahm uns auch nicht wirklich ernst.

Man lachte uns aus, weil wir so etwas nie schaffen könnten.

Notgedrungen beschlossen wir, den gesamten BiPRO Dokumenten Abholservice selbst zu programmieren. Man gab uns aber mit, das diese BiPRO Technik und die Eigenarten der Gesellschaften so komplex sind, dass man riesige Erfahrungen benötigt, um so etwas zu programmieren.

Es war das bisher einfachste Projekt und es hat nur 3 Monate gedauert.

Zugegeben verfügen wir über Programmierer, die ein hohes technisches und fachliches Wissen haben und da wir seit vielen Jahren Vergleichsrechner programmieren und diese auch über BiPRO Schnittstellen angeschlossen haben, fällt uns vieles leichter.
Aber ich hätte trotzdem nicht geglaubt, dass wir nach drei Monaten schon 40 Gesellschaften angeschlossen haben. Der Unterschied zu anderen Anbietern ist, dass unsere Qualität der Dokumente durch die Nachbearbeitung durch die PDF///BOX kaum erreicht werden kann.

Wenn man etwas nachprogrammiert, sollte man es auch gleich besser machen.

Unsere BiPRO///BOX orientiert sich natürlich an dem Funktionsumfang unserer Mitbewerber. Trotzdem haben wir gleich von vornherein viele weitere Funktionen eingebaut und das System mit der modernsten Technik programmiert. Wenn man bedenkt, dass wir alle Anfragen innerhalb weniger Stunden beantworten und nur einen Bruchteil der Kosten unserer Mitbewerber verlangen, sollte das vielen Nutzern gefallen.

Das beste Produkt nützt nichts, wenn die Strategie nicht stimmt.

Beim Vertrieb des Produktes haben wir das Henne Ei Problem. Unser Abhol-Service kann zwar vollautomatisch Dokumente von den Gesellschaften einsammeln, aber der Makler hat diese noch lange nicht in seinem MVP verarbeitet. Also muss man beide Seiten überzeugen. Der Makler muss bereit sein Geld zu bezahlen für diesen Service und der MVP Hersteller muss bereit sein Programmierleistung zu erbringen um unser Tool anzuschließen. Viele MVP Hersteller versuchen diese Schnittstellen selbst zu programmieren, was natürlich verständlich ist. Allerdings werden dies nur wenige durchhalten, denn dieses Projekt ist mit einem hohen Wartungsaufwand verbunden. Wir glauben, dass immer mehr MVP auf unserer oder auch ähnliche Technik von Mitbewerbern setzen. Wir zahlen dem MVP sogar eine Wartungspauschale, weil wir wissen, dass diese Schnittstellen immer überprüft werden müssen.

Bruder und Schwester zusammen sind stärker als der Einzelne.

Wir haben also für die Dokumentenverarbeitung zwei Softwarelösungen. Einmal den Abholservice, den auch Mitbewerber anbieten und einmal die KI der PDF///BOX, die es derzeit von keinem anderen Marktteilnehmer gibt. Beide Lösungen kann man zusammen oder auch einzeln in seine Systeme integrieren.

Eine Bierlaune Idee, die funktioniert.

Zugegeben klingt alles sehr schmeichelhaft wie toll wir sind und wie toll wir arbeiten. Die beiden Produkte entstanden ohne Planung und Ziel, sondern nur deshalb, weil wir selbst den Bedarf als Makler hatten. Mittlerweile verkaufen wir mehr von den BOXen als von unseren anderen Softwarelösungen. Allerdings sollte man auch an dieser Stelle sagen, dass wir viele andere Projekte in den letzten Jahren entwickelt haben, bei denen es richtige Pläne gab und richtige Ziele. Leider ist es auch bei uns so, wie generell im Markt: Von 10 Ideen wird nur Eine gut.

Verfasst von Dirk Natschke (Geschäftsführer der Mr-Money Gruppe)

Webinaranmeldung BiPRO///BOX

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